Erstellt am 24. Juli 2015, 11:42

Sack und Salamon stellvertretende Klubobfrauen. Der SPÖ-Klub Burgenland hat sich neu aufgestellt und neben dem neuen Klubobmann Robert Hergovich nun zwei Frauen im Führungsteam.

Edith Sack und Ingrid Salamon  |  NOEN, Pekovics, Vogler
Landtagsabgeordnete Edith Sack ist weiterhin stellvertretende Klubobfrau, neu dazu kommt in dieser Funktion Mattersburgs Bürgermeisterin Landtagsabgeordnete Ingrid Salamon. Beide seien einstimmig gewählt worden, sagte Hergovich bei einer Pressekonferenz am Freitag.

Sack bleibe weiterhin Familien- und Frauensprecherin, Salamon wird für den Umwelt- und Naturschutz sowie für den Bereich Abfall-und Wasserwirtschaft zuständig sein. Innerhalb des Klubs habe man das Rollenbild der Bereichssprecher neu definiert. Der Anspruch sei mehr Eigenverantwortung und starke Professionalisierung, erläuterte Hergovich. Jeder Bereichssprecher werde Gesetze in seinem Zuständigkeitsbereich von Anfang an mitbegleiten, mitverhandeln und mitkommunizieren.

Schwerpunkte: Väterkarenz, Trinkwasserschutz

Sack, die laut dem Klubobmann "eine wichtige Playerin im SPÖ-Klub" sei, kündigte als eines der großen Ziele an, dass man sich dafür einsetzen werde, dass mehr Väter in Karenz gehen können. Salamon will sich für den Schutz des Trinkwassers stark machen.

Generell wolle die SPÖ das Burgenland "vor der Fundamentalopposition" der ÖVP schützen, sagte Hergovich. Das sei "eine wichtige Nebentätigkeit". Als Beispiele nannte er die angebliche Schließungsabsicht dreier Spitäler im Burgenland von Ex-Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) und die ungerechtfertigte Schuldzuweisung Thomas Steiners, Eisenstädter Bürgermeister und ÖVP-Burgenland-Chef, an Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) beim Thema Asyl.

Die ÖVP wehrte sich bei einer anschließenden Pressekonferenz gegen den Vorwurf, "Fundamentalopposition" zu betreiben. Klubobmann Christian Sagartz erklärte, davon könne keine Rede sein.