Erstellt am 31. Juli 2013, 13:02

SPÖ intensiviert Plakatkampagne zur NR-Wahl. Rechtzeitig zu ihrem Bürgerkonvent und Bundesparteirat lässt die SPÖ Tausende Plakate mit ihren Wahl-Kernthemen affichieren.

Insgesamt werden ab morgen 4.500 Plakate zu den Themen Arbeit, Bildung, Wohnen und Pensionen österreichweit aufgehängt. Einzig in Kärnten soll es auf Wunsch der Landespartei kein Plakate geben, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos am Mittwoch.

Sieben Plakate, vier davon mit Faymann

Vier der sieben Plakate zeigen ein Bild von Kanzler Werner Faymann und beinhalten folgende Botschaften: "Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz", "Wir kämpfen für faire Bildung", "Wir kämpfen für leistbares Wohnen" und "Wir kämpfen für sichere Pensionen". Auf den restlichen drei Sujets sind vor rotem Hintergrund nur die Worte "Arbeit", "Bildung" und "Pensionen" zu sehen.

Nach Meinung von Darabos sind diese roten Wahl-Kernthemen auch die Themen, die die Bevölkerung am stärksten bewegen. Dies seien auch jene Bereiche, bei denen die Menschen der SPÖ die größte Lösungskompetenz zutrauen - insofern sei "die Ausgangsposition nicht so schlecht". Die SPÖ gehe mit den richtigen Themen in den Wahlkampf. Die ÖVP werde dagegen als "Partei der Banken und Konzerne" wahrgenommen, sagte Darabos mit Verweis auf eine Karmasin-Umfrage.

In Kärnten wird auf Plakate verzichtet

Darabos sah sich durch die aktuelle Debatte um eine Anhebung des Frauenpensionsalters in seiner Meinung bestätigt. Die ÖVP habe mit ihrem "Zick-Zack-Kurs" hier einmal mehr gezeigt, dass auf sie kein Verlass sei.

Der SPÖ-Manager ging zudem auf eine Forderung aus dem Wahlprogramm ein. Die Sozialdemokraten treten für eine Öffi-Freifahrt für alle Jugendlichen in ganz Österreich auf. Gelten soll die Freifahrt bis zum 24. Lebensjahr. Sie soll aus dem Familienlastenausgleichsfonds finanziert werden.

Dass in Kärnten auf Plakate verzichtet wird, sei eine Wunsch der Landespartei. Diese habe nämlich gute Erfahrungen ohne Plakate bei der Landtagswahl gemacht. Kompensiert werden soll die Wahlwerbung durch Hausbesuche und direkte Kontakte mit dem Bürger, so Darabos.