Erstellt am 08. Oktober 2013, 15:03

SPÖ-Rebellen haben bisher 20 Unterstützer-Gruppen. Die rebellische Sektion 8 innerhalb der SPÖ hat mit dem Sammeln von Unterstützern für eine Urabstimmung über einen allfälligen Koalitionspakt begonnen.

Man versucht aber nicht die für ein Referendum verbindlichen 15 Prozent der Mitglieder (36.000 Personen) zu finden, die das Anliegen unterstützen, sondern 15 Prozent der Gruppen innerhalb der Sozialdemokratie. Das wären in etwa 500. Bisher wird die Initiative von gut 20 unterstützt (). Sollte dies der Sektion 8 gelingen, wäre es freilich nur ein symbolischer Erfolg, der die Partei eventuell zum Nachdenken bringen könnte. Denn zwingend ist laut Parteistatut eine Mitgliederbefragung nur, wenn 15 Prozent der Parteimitglieder das wollen. Angesichts der logistischen Herausforderungen, rund 36.000 Unterstützer aufzubringen, ist man eben auf die Idee gekommen, den Prozentsatz mit Gruppen zu erreichen.

Unter den Unterstützern: SPÖ Zwentendorf

Wie ein "Who is who" der Sozialdemokratie liest sich die Liste der Unterstützer-Gruppen bisher freilich nicht. Da ist die SPÖ Zwentendorf (Niederösterreich) ein vergleichsweise schon prominenter Name. Nur wenigen besser bekannt sein dürften etwa die SPÖ Aurolzmünster (Oberösterreich) oder die SPÖ Tumeltsham (Oberösterreich). Nicht mitgezählt werden die so genannten Unterstützer aus Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend oder die "FreiheitskämpferInnen Tirol".

Auch Landesorganisationen wie die Salzburger SPÖ, die sich auf einem Parteitag zuletzt für eine Urabstimmung ausgesprochen hatte, werden nicht gewertet. Vielmehr soll die Unterstützung von unteren Ebenen kommen. Organisator Niki Kowall versicherte jedenfalls, dass die Beschlüsse in den Unterstützer-Gruppen jeweils basisdemokratisch gefällt würden.