Erstellt am 19. Oktober 2013, 15:06

SPÖ schreibt an Glawischnig. Drei Tage nach dem verbalen Ausrutscher des Grünen Abgeordneten Michel Reimon zum Auftakt der Budgetdebatte im Burgenland-Landtag zeigt sich die SPÖ weiterhin empört.

 |  NOEN, bgld-landtag.at
Klubobmann Christian Illedits und Landesgeschäftsführer Robert Hergovich forderten am Samstag in einem Offenen Brief Grünen-Chefin Eva Glawischnig zum Handeln auf. Zudem werde überlegt, strengere Maßnahmen gegen solches "Fehlverhalten" im Landtag zu ermöglichen.

„Die burgenländischen Grünen haben offenbar nicht die Kraft oder sind nicht willens, das unwürdige Verhalten ihres Abgeordneten zu stoppen. Wir wenden uns deshalb an die grüne Bundes-Chefin, mit der Bitte, weiteren Schaden von der Politik zu abzuwenden“, erklärten die beiden Abgeordneten.

Reimon hatte im Zuge eines Streitgesprächs nach eigenen Angaben den Ausdruck „rechte Oaschloch-Politik“ verwendet. Tatsächlich habe er aber die SPÖ-Abgeordneten als „rechte Oaschlöcher“ und „rechte Oaschloch-Partie“ beschimpft, so Hergovich: „Das Landtags-Protokoll wird das sicher zeigen." "Reimon hat sich als politischer Mandatar disqualifiziert – egal ob als Landtagsabgeordneter oder als Kandidat für das EU-Parlament", erklärte der SPÖ-Landesgeschäftsführer.