Erstellt am 23. April 2014, 09:16

von Wolfgang Millendorfer

SPÖ: Startschuss im Burgenland. Die rote Bundes-Spitze, das „Team Burgenland“ und prominente Unterstützer starteten mit Eugen Freund und Co. von Eisenstadt aus „Richtung Brüssel“.

 |  NOEN, Millendorfer
Das Burgenland als „EU-Gewinner“ und „Land des Aufschwungs“ wurde Dienstagabend zur Kulisse für den bundesweiten EU-Wahlkampfauftakt der SPÖ. Im Kulturzentrum Eisenstadt schworen sich Funktionäre und Unterstützer auf den 25. Mai ein – und darauf, an diesem Wahlsonntag mit Spitzenkandidat Eugen Freund und Co. als erster durchs Ziel zu gehen.


Zur Motivation waren neben Bundeskanzler Werner Faymann und seinem Regierungsteam sowie Landeschef Hans Niessl und der Burgenland-SPÖ auch Altkanzler Franz Vranitzky, Parteilegende Karl Blecha und prominente Fans wie „Science Buster“ Werner Gruber oder Regisseur Reinhold Bilgeri angereist. Und natürlich die EU-Kandidaten der SPÖ, darunter auch Burgenlands Heinz Josef Zitz.

Gemeinsam gab man die Devise aus, es gehe am 25. Mai „tatsächlich um eine Richtungsentscheidung für ein sozialeres Europa“ – so Freund und Faymann unisono. Die Gegner sieht die SPÖ in den Reihen der „rechten Blender und konservativen Ja-Sager“; dem Neoliberalimus, der Überwachung und der Über-Regulierung wird der Kampf angesagt. Zum Abschluss wünschte auch Altkanzler Franz Vranitzky den Funktionären für einen „harten Wahlkampf“ Glück.


Stimmen: 

Bundeskanzler Werner Faymann: „Bodenlose Spekulationen haben uns Milliarden gekostet, die wir so dringend für Soziales und Bildung gebraucht hätten – und nicht für die Rettung von Banken. Das werden wir uns gut merken!“
 
Landeshauptmann Hans Niessl mit einer Kampfansage an die FPÖ: „Wer David Alaba diskriminiert, der verliert. Und dafür werden wir am 25. Mai auch sorgen!“
 
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos: „Es ist nicht egal, wer im EU-Parlament sitzt. Wir wollen den Wechsel in Europa.“
 
SPÖ-Spitzenkandidat Eugen Freund: „Die Banken sind jetzt vielleicht über Wasser, aber der Bevölkerung steht das Wasser bis zum Hals. Wir wollen ein Europa, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht die Konzerne und Lobbyisten sagen, wo es lang geht.“