Erstellt am 29. Juni 2011, 00:00

SPÖ warnt vor Schließungen. POLIZEI / Grenzposten mit 1. Juli aufgelassen. SPÖ fordert Umdenken der ÖVP.

In letzter Minute will SP-Sicherheitssprecher Ewald Schnecker die Schließung von ehemaligen Grenzdienststellen der Polizei verhindern: In der Umsetzung der sogenannten „Schengen-III-Phase“ werden die Posten in Deutsch Jahrndorf, Andau, Apetlon, Deutschkreutz, Rattersdorf, Eisenberg, Eberau, Inzenhof, Mogersdorf und Neuhaus am Klausenbach aufgelassen beziehungsweise lediglich „für die Unterbringung der Bediensteten aufrechterhalten“.

Dunst: „Das ist Fekters  Rache am Burgenland!“

 

Da vor allem das Südburgenland von den Schließungen betroffen ist, spricht SPÖ-Landesrätin Verena Dunst von einem „Racheakt“ der früheren Innenministerin Maria Fekter – „weil sie das Asylzentrum Eberau nicht umsetzen konnte“. Jetzt appelliert die SPÖ an Fekters Nachfolgerin Johanna Mikl-Leitner, die Pläne zu überdenken.

ÖVP-Klubchef Rudolf Strommer warnt indes vor „populistischer Panikmache“ und zitiert die Statistiken: „Das Burgenland zählt trotz Grenzlage zu den sichersten Regionen Europas.“