Erstellt am 19. Dezember 2011, 12:44

SPÖ zog positive Bilanz über 2011. Das Regierungsteam der SPÖ Burgenland hat am Montag in Eisenstadt ihr Resümee über das zu Ende gehende Arbeitsjahr gezogen: "Das Burgenland steht in diesem Jubiläumsjahr (90 Jahre Burgenland, Anm.) so gut da wie noch nie in seiner Geschichte", erklärte Landeshauptmann Hans Niessl.

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Trotz schwieriger Zeiten sei die Bilanz "in vielen Bereichen auch herzeigbar", es gebe Rekordbeschäftigung, einen Rekord bei den Nächtigungszahlen sowie eine relativ niedrige Jugendarbeitslosigkeit, so Niessl.

Das Jubiläum "90 Jahre Burgenland", der Bereich erneuerbare Energie mit "wichtigen Weichenstellungen" sowie das Bemühen, in Richtung einer wissensbasierten Wirtschaft zu gehen, seien für ihn die drei großen Schwerpunkte gewesen, meinte Niessl. Die Veranstaltungen zum Jubiläum "90 Jahre Burgenland" seien von über 20.000 Burgenländern besucht worden. Im Bereich der erneuerbaren Energie sei das Burgenland "eine Modellregion in Europa": "Wir haben im Jahr 2011 alle Bewilligungen zum Ausbau der Windkraft erreicht und umgesetzt, damit wir bis Ende 2013 stromautark sind", erklärte der Landeshauptmann.

2011 habe es mit knapp 99.000 Beschäftigten im Sommer einen Rekord gegeben. Bis zum Abschluss der EU-Finanzperiode Ende 2013 werde die Marke von 100.000 Beschäftigten angepeilt. Er sei sehr optimistisch, dass man dieses Ziel trotz Wirtschafts- und Finanzkrise schon 2012 erreichen könne. Seit dem Jahr 2000 seien netto 11.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Zudem gebe es im Burgenland im Ländervergleich die am stärksten positive Wanderungsbilanz innerhalb Österreichs.

Im Bereich Forschung und Entwicklung sollen im Rahmen der "Innovationsoffensive Burgenland" rund 50 Mio. Euro investiert werden. Ziel sei es, allen jungen Menschen eine möglichst gute Bildung und Ausbildung sowie einen Arbeitsplatz zu ermöglichen. Bei den Nächtigungen nähere man sich der ebenfalls angepeilten Drei-Mio.-Grenze.

Die finanziellen Verhältnisse seien stabil, erklärte Finanzlandesrat Helmut Bieler (S). Das Budget 2012 sei in einer schwierigen Situation und unter dem Eindruck von Sparzwängen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise erstellt worden. Im Burgenland solle es nicht erst 2017, wie dies im Rahmen der Schuldenbremse vorgesehen sei, sondern schon ab 2015 keine Neuverschuldung mehr geben, so der Finanzreferent.