Erstellt am 11. September 2013, 00:00

SPÖ zündet den ,Turbo‘. Wahlkampf-Auftakt / Soziale Gerechtigkeit und Arbeitsplätze als Kernthemen. Für Regierungspartner ÖVP gab es scharfe Worte.

Weinkorb für den Kanzler: Landesrat und Bezirkschef Peter Rezar, Werner Faymann, Landeshauptmann Hans Niessl und der SPÖ-Spitzenkandidat Norbert Darabos (v.l.) beim Auftakt in Nikitsch.  |  NOEN

Mehr als 1.000 Menschen folgten der Einladung der SPÖ zum Wahlkampfauftakt beim Familienfest in Nikitsch. Die Festhalle war zu klein für die Massen, daher wurde die „Show“ über eine Videoleinwand auch nach draußen ins Freie übertragen. Zu sehen gab es die hochmotivierte Parteispitze, die den „Wahlkampf-Turbo“ startete.

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Bundeskanzler Werner Faymann warnte in seiner Rede erneut vor einer Koalition aus Schwarz-Blau-Stronach und versprach die Schaffung neuer Arbeitsplätze: „Das ist das Herzstück der Sozialdemokratie.“ Die aus der VP-Ecke gekommene Kritik am Wirtschaftsstandort Österreich wurde scharf kommentiert. Generell stand beim SP-Auftakt der Regierungspartner oft in der Schusslinie.

„Duell der Kanzler“  im Burgenland

Landeschef Hans Niessl und Spitzenkandidat Norbert Dara-bos ließen kein gutes Haar an VP-Minister und „Großbauer“ Nikolaus Berlakovich und warnten: „Wenn die ÖVP den Zwölf-Stunden-Arbeitstag fordert und damit eine Lohnkürzung durch die Hintertür, dann steht außer Frage, dass der Vizekanzler dieses Land nicht führen darf!“

Die ÖVP schoss aber ebenfalls scharf: Beim „Kandidaten-Start“ mit Michael Spindelegger wurden Niessl und Co. ins Visier genommen (siehe auch Seite 8).

Wie die ÖVP schwor jetzt auch die SPÖ ihre Funktionäre auf den Intensiv-Wahlkampf ein: „Gemeinsam müssen wir dafür arbeiten, dass unser Bundeskanzler weiterhin Werner Faymann heißt …“