Erstellt am 11. April 2013, 09:58

Start für Anmeldefrist in beschränkten Uni-Fächern. Am Montag (15. April) starten die Anmeldefristen für die neuen Aufnahmeverfahren für Studienanfänger an den Universitäten.

Betroffen sind an allen Unis die Studienfelder Pharmazie und Wirtschaftswissenschaften und an manchen Hochschulen die Studienfelder Architektur und Biologie.

Wer im Studienjahr 2013/14 ein Studium in den betroffenen Fächern aufnehmen möchte, muss sich jedenfalls online registrieren und - je nach Uni und Fach - entweder ein (unbenotetes) Online-Self-Assessment durchlaufen oder ein (ebenfalls unbewertetes) Motivationsschreiben verfassen. Übersteigt die Zahl der Studienwerber die der Plätze, ist außerdem eine Aufnahmeprüfung zu absolvieren.

Von den Aufnahmeverfahren betroffen sind das Studium Architektur (Technische Universität/TU Graz und Uni Innsbruck), die Studien Biologie (Uni Wien, Uni Graz), Ernährungswissenschaften (Uni Wien) und Molekularbiologie (TU Graz, Uni Graz), das Studium Pharmazie (Uni Wien, Uni Graz, Uni Innsbruck) und die Studien Sozialwirtschaft (Uni Linz), Volkswirtschaftslehre (Uni Wien, Uni Graz), Wirtschaftswissenschaften (Uni Linz), Wirtschaftswissenschaften - Management and Economics (Uni Innsbruck), Angewandte Betriebswirtschaft (Uni Klagenfurt), Wirtschaft und Recht (Uni Klagenfurt), Internationale Wirtschaftswissenschaften (Uni Innsbruck), Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Wirtschaftsuniversität/WU), Betriebswirtschaft (Uni Wien, Uni Graz), Informationsmanagement (Uni Klagenfurt) und Internationale Betriebswirtschaft (Uni Wien).

Die Anmeldefrist ist je nach Studienfeld unterschiedlich: In den Wirtschaftswissenschaften läuft sie bis 31. Mai, in der Architektur bis 14. Juni, in der Pharmazie und Biologie jeweils bis 2. August. Nach Ablauf dieser Frist steht dann fest, ob eine schriftliche Prüfung stattfindet.

Diese wird aber nur durchgeführt, wenn die Zahl der registrierten Studienwerber die gesetzlich festgelegte Anzahl der Studienplätze, die eine Universität zur Verfügung stellen muss, überschreitet. Weiteres Schlupfloch: Gibt es an einer Uni weniger Studienbewerber pro Studienfeld als gesetzlich festgelegte Studienplätze, können die freien Plätze von Studienwerbern "aufgefüllt" werden, die an einer anderen Universität im entsprechenden Studienfeld registriert sind und dort keinen fixen Platz haben. Dies erfolgt im Rahmen einer Nachregistrierung nach dem Motto "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst".