Erstellt am 24. Mai 2011, 08:00

Start zu dreitägigen ÖH-Wahlen. Ab Dienstag sind die rund 280.000 Studenten an 21 Universitäten aufgerufen, bei den dreitätigen Hochschülerschaftswahlen ihre Vertretung auf Universitäts- und Studienrichtungsebene neu zu küren.

Ab Dienstag sind die rund 280.000 Studenten an 21 Universitäten aufgerufen, bei den dreitätigen Hochschülerschaftswahlen ihre Vertretung auf Universitäts- und Studienrichtungsebene neu zu küren. Die Bundesvertretung (BV) der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH), das bundesweite Studentenparlament, wird nicht direkt gewählt, die Mandatare werden von den Uni-Vertretungen entsandt.

Die dominierenden Fraktionen in der Bundes-ÖH sind die VP-nahe AktionsGemeinschaft (AG), die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS), die Fachschaftslisten Österreich (FLÖ), der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) und die Fraktion Engagierter Studierender (FEST), ein Zusammenschluss der indirekt gewählten Mandatare der Fachhochschulen. Zudem treten freiheitliche, liberale und kommunistische Studentengruppen sowie lokale Gruppierungen an verschiedenen Unis an.

Bei den vergangenen ÖH-Wahlen 2009 wurde die AG mit 33,3 Prozent der Stimmen und 22 Mandaten stimmenstärkste Partei. Allerdings stellten die GRAS mit Sigrid Maurer mit Unterstützung von FEST und VSStÖ die ÖH-Vorsitzende. Ihre Fraktion verfügt im derzeit 85 Sitze umfassenden Studentenparlament über 15 Mandate, die FLÖ hat 16 und der VSStÖ acht Mandate. Jeweils einen Sitz halten der Kommunistische StudentInnenverband (KSV), der Kommunistische StudentenInnenverband Linke Liste (KSV LiLi) und der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS), außerdem gibt es neun "freie" Mandatare. Die FEST hat zwölf Mandate inne. Das E-Voting kommt nach Problemen bei der Einführung 2009 diesmal nicht mehr zum Einsatz.