Erstellt am 27. Dezember 2010, 13:17

Steindl zieht trotz mancher Rückschläge positive Bilanz. Burgenländischer VP-Landeshauptmannstellvertreter feiert sein Zehnjähriges - Eberau und Causa Strem waren Tiefen.

Der burgenländische Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (V) hat ein Jahrzehnt geprägt von "vielen Erfolgen und manchen Rückschlägen" hinter sich. Trotz Rückschlägen, wie die Causa Strem, bei der Steindl Amtsmissbrauch vorgeworfen wurde, und die Diskussion rund um das Asylerstaufnahmezentrum in Eberau fiel bei einer Pressekonferenz am Montag die Bilanz anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums in dieser Position positiv aus. Auch, wenn es "ein paar schwache Sekunden" gegeben habe, in denen er an Rücktritt gedacht habe, wie er einräumte.

Die vor mehr als einem Jahr öffentlich gewordenen Pläne von Innenministerin Maria Fekter (V), in der südburgenländischen Gemeinde Eberau ein Asylerstaufnahmezentrum einzurichten, und die diesbezüglichen monatelangen Diskussionen hätten Steindl "persönlich getroffen, aber das ist ausgestanden". Nicht zuletzt deshalb sei die Landtagswahl im Mai eine "besondere Herausforderung" für ihn gewesen.

"Die Landtagswahlen 2010 waren sehr schwierige Wahlen für die ÖVP, für mich. Aber wir haben unserer Ziele erreicht", bilanzierte Steindl, dessen Partei letztendlich den Mandatsstand halten konnte. Positiv in Erinnerung blieb dem Landeshauptmannstellvertreter auch die erfolgreiche Privatisierung der Bank Burgenland und anderer Unternehmen sowie die Förderpolitik und Initiativen für die Jugend, beispielsweise "Wählen mit 16".