Erstellt am 03. Juli 2013, 00:00

Stronach will hoch hinaus. Bei der Büro-Eröffnung seines Teams in Eisenstadt gab sich Frank Stronach optimistisch und suchte das Gespräch mit Fans.

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„Frank lebt einen Traum. Den Traum, Österreich zu verändern“, rief Team-Stronach-Landesobmann Rouven Ertlschweiger in sein Mikrofon. Zur Eröffnung der neuen Geschäftsstelle in Eisenstadt gaben sich die Anhänger des Milliardärs motiviert. Etliche Sympathisanten waren gekommen, um Stronach live zu erleben.

Der Chef der Bewegung will schon bei der Nationalratswahl im Herbst aufzeigen und „großen Zuspruch im Burgenland ernten“; auch für die Landtagswahl 2015 steckt er die Ziele hoch (siehe Interview).
Als Spitzenkandidat im Burgenland schickt Frank Stronach den 36-jährigen Rouven Ertl-schweiger ins Rennen. Dieser rechnet bei der Nationalratswahl mit zehn Prozent der Stimmen – und will 2015 Kurs auf das Landtagsmandat nehmen.
 

Frank Stronach im Gespräch

BVZ: Herr Stronach, Sie waren das erste Mal als Politiker im Burgenland. Welche Visionen und Ziele haben Sie für das Land?
Frank Stronach: Da ich ja in Oberwaltersdorf ganz in der Nähe bin, habe ich natürlich mitbekommen, wie schön das Burgenland ist und welche wunderbaren Menschen hier leben. Dennoch fehlt auf jeden Fall die Industrie. Hier müssen noch mehr Betriebe investieren, um den Wohlstand auch in Zukunft abzusichern. Beim Wein hat es das Land ja vorgezeigt, dass es zu den Besten der Welt gehört.

Was erwarten Sie sich vom Team Stronach im Burgenland?
Hier ist ein sehr engagiertes, junges Team am Werk. Mit Rouven Ertlschweiger als Spitzenkandidaten bin ich überzeugt, dass wir ein gutes Ergebnis einfahren werden. Bisher ist alles nur zwischen Rot und Schwarz aufgeteilt worden. Das muss sich ändern. Mit uns gibt es jetzt eine Alternative. Es geht vor allem darum, wie wir den Menschen im Burgenland zu noch mehr Wohlstand verhelfen und die hohen Verwaltungskosten reduzieren können.

Ihr Engagement in der Politik wird naturgemäß nicht überall positiv gesehen. Fühlen Sie sich in den Medien falsch verstanden?
Wenn ich in Österreich unterwegs bin, bekomme ich sehr viel Zuspruch und das bestärkt mich. Und was die Medien betrifft, sehe ich das sehr entspannt. Viele müssen halt aufgrund ihrer Eigentümerstrukturen gegen mich schreiben. Ich habe in der Welt schon so viel gesehen und erreicht, da stört mich das nicht wirklich.