Erstellt am 08. Februar 2012, 00:00

Studenten-Streit an der FH. DOPPEL-BESETZUNG /  ÖH-Vorsitzende ist auch Angestellte der Fachhochschule. Studierende kritisieren mangelnde Vertretung.

Die Diskussionen zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung liegen bei den Fachhochschulstudiengängen (FHS) Burgenland derzeit auf Eis. Frostig ist die Stimmung in Studentenkreisen: Zuletzt wandten sich Studierende mit interner Kritik an die BVZ.

Was an der FH so manchem sauer aufstößt, ist ein „Interessenskonflikt“, den man an der Spitze der Studierendenvertretung durch die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) ortet. Denn die ÖH-Vorsitzende ist zugleich auch Angestellte der Fachhochschulstudiengänge. Seitens der Studenten wurden nun Stimmen laut, die die mangelnde Vertretung durch die ÖH kritisieren: „Mit Problemen stoßen wir oft auf taube Ohren. Hier werden gegenteilige Interessen in einer Person vereint“, heißt es.

Die ÖH-Vorsitzende, die parallel auch im Qualitätsmanagement an der FH tätig ist, verteidigt ihre Position auf Anfrage der BVZ: „Ich wurde bereits zum wiederholten Mal zur Studierendenvertreterin gewählt. Bei der ersten Wahl war ich bereits mehr als ein halbes Jahr Mitarbeiterin der FHS Burgenland.“

Zudem bestehe die Jahrgangs- und Studiengangsvertretung aus insgesamt 37 Personen. Weiters stehe es den Studierenden frei, „sich direkt an die Bundesvertretung zu wenden. Dies ist nach meinem derzeitigen Kenntnisstand bisher nicht passiert.“