Erstellt am 01. Juli 2013, 11:34

Team Stronach feilt noch an Kandidatenlisten. Das Team Stronach ist derzeit dabei, seine Listen für die Nationalratswahl zu erstellen.

Dieser Prozess sei im Laufen, in Medien genannte mögliche Kandidaten - etwa der frühere Ö3-Aufwecker Hary Raithofer oder die ehemalige "Miss World" Ulla Weigerstorfer - wurden daher von der Partei noch nicht bestätigt. Indes erklärte Stronach, er werde seine Darlehenshöhe an die Partei nicht bekanntgeben. 

Lediglich die Spitzenkandidaten im Burgenland mit Parteisprecher Rouven Ertlschweiger, in Niederösterreich mit Klubobmann Robert Lugar und in Tirol mit Landesobmann Walter Jenewein stehen fest, erklärte Ertlschweiger. Die Listen würden derzeit in Abstimmung mit der Bundespartei erstellt: "Wir werden alle Fristen einhalten, uns nicht stressen und gut überlegen."

Für den Nationalrat kandidieren dürfte laut Berichten der Ex-Radiomoderator Raithofer, vor ein paar Wochen als Kommunikationsberater zum Team gestoßen. Auch der Name Ulla Weigerstorfer ist gefallen, sie war für Stronach bereits im Magna Racino als Pressesprecherin tätig, oder Max Edelbacher, der frühere Sicherheitsbüro-Chef. Bestätigen wollte Ertlschweiger deren Antreten am Montag noch nicht.

Der Parlamentsklub hielt allerdings fest, dass keiner der fünf Abgeordneten für ihren Wechsel oder die Kandidatur eine fixe Jobzusage erhalten hat. Parteigründer Stronach hatte am Sonntag in der ORF-"Pressestunde"über eine "Absicherung" gesprochen - dies betreffe jedoch künftige Kandidaten, betonte Klubobmann Robert Lugar.

Frank Stronach hat bereits zehn Mio. Euro an Spenden an das Team Stronach geleistet. Der weitere Aufwand soll der Partei als privates Darlehen zur Verfügung gestellt werden, erklärte unterdessen der Austro-Kanadier am Montag in einem Statement. Im Gegensatz zu Großspenden muss diese Zuwendung nicht dem Rechnungshof gemeldet und veröffentlicht werden. "Sollte die Partei in der Lage sein, eine Rückzahlung zu machen, werde ich dieses Geld sozialen Zwecken zur Verfügung zu stellen", erklärte Stronach. Wie hoch die Darlehen sind, wurde nicht bekannt gegeben.