Erstellt am 27. Januar 2012, 10:54

Tiroler Grüne fordern Ablöse von Glawischnig. Ginge es nach den Tiroler Grünen, solle Klub- und Parteichefin Glawischnig nach der nächsten Nationalratswahl 2013 den Posten räumen und zurücktreten. LAbg. Mair bezeichnete den Zustand der Bundespartei derzeit als nicht erfreulich, er vermisse die "klaren Konturen" bei den Grünen.

 "Wo ist unsere inhaltliche Positionierung derzeit auf Bundesebene", fragte er sich in der "Tiroler Tageszeitung".

Die Grünen bräuchten frischen Wind an der Spitze, den Mairs Meinung nach der Tiroler Klubchef Georg Willi nach Wien bringen könnte. "Nicht nur wir in Tirol hoffen auf Veränderungen, wir bekommen derzeit auch viel Unterstützung aus anderen Bundesländern", wurde Mair in dem Blatt zitiert. Der Wunsch nach frischem Wind an der Spitze sei spürbar. Dem Politiker fehlten Konturen und inhaltliche Positionierungen der Grünen. Glawischnig sei nicht in der Lage, den Grünen ein klares Profil zu geben, meinte Mair. Seiner Ansicht nach sei es zuletzt nicht gelungen, "dass wir zu einem Faktor werden, dass man sich mit unseren Positionen auseinandersetzt. Deshalb fällt es uns auch schwer, politisch zu punkten."

Als größten Mangel ortete der Tiroler Landtagsabgeordnete derzeit die fehlende Persönlichkeitsentwicklung bei den Grünen. "Georg Willi bringt hier viel Erfahrung mit", erklärte Mair in der TT. Er lasse in Tirol zu, dass sich Persönlichkeiten bei den Grünen entfalten könnten, auch wenn er inhaltlich nicht immer mit ihren Positionen übereinstimme. Und im Gegensatz zu Glawischnig könne Willi Beziehungen zu Menschen herstellen, sie auch inhaltlich fesseln, unterstrich der Jungpolitiker die Forderung nach einem Wechsel an der Führungsspitze nach der Nationalratswahl. Es müssten die Konsequenzen daraus gezogen werden.