Erstellt am 21. August 2012, 12:39

Töchterle gegen Fristverlängerung bei Inskription. Wissenschaftsminister Töchterle ist gegen eine Verlängerung der heuer erstmals am 5. September auslaufenden Inskriptionsfrist für Studienanfänger an den Universitäten. Ansonsten verliere die Neuregelung, die den Unis eine bessere Planbarkeit ermöglichen soll, ihren Sinn.

Wer auf die Inskription vergisst und erst am 6. September draufkommt, muss ein Semester warten. Wer sich heuer erstmals für ein Bachelor- oder Diplomstudium einschreibt, muss dies grundsätzlich bis 5. September tun. Zweieinhalb Wochen vor Ende der Frist wurden aber je nach Uni erst ein Viertel bis die Hälfte der sonst üblichen Anfängerzahlen erreicht.

Ausnahmen von der Frist gibt es etwa für Studien mit Aufnahmeverfahren bzw. für bei diesen Verfahren gescheiterte Studenten, Zivil- und Präsenzdiener, "Nachmaturanten" sowie bei einem Scheitern in der Studieneingangsphase. In diesen Fällen kann noch bis Ende November inskribiert werden. Außerdem gibt es eingeschränkt Entschuldigungsgründe wie Auslandsaufenthalte oder Betriebspraktika, die von einer rechtzeitigen Inskription abhalten.

Die einheitliche Anmeldefrist für Studienanfänger gilt übrigens nur an elf der 21 Universitäten: Für alle Unis mit Eignungsprüfungen sind andere Termine ausschlaggebend - das sind neben den sechs Kunstuniversitäten auch die drei Medizin-Unis und die Veterinärmedizinische Universität. Auch bereits inskribierte Studenten, die ihr Studium fortsetzen oder etwa vom Bachelor- ins Masterstudium wechseln, haben noch bis Ende November Zeit.