Erstellt am 23. Juni 2011, 07:45

Über drei Wochen Sommerferien in den Kindergärten. Der Sommer steht vor der Tür, und wie jedes Jahr tut sich für berufstätige Eltern ein Problem auf: Geschlossene Tore zu den Kinderbetreuungseinrichtungen. Durchschnittlich 30,8 Schließtage weisen diese im Kindergartenjahr 2010/2011 auf, der Großteil fällt in die Sommerferien. Im Sommer 2010 hatten Kindergärten laut Statistik Austria im Schnitt 22,5 Tage geschlossen, Krippen 10,4 Tage.

Der Sommer steht vor der Tür, und wie jedes Jahr tut sich für berufstätige Eltern ein Problem auf: Geschlossene Tore zu den Kinderbetreuungseinrichtungen. Durchschnittlich 30,8 Schließtage weisen diese im Kindergartenjahr 2010/2011 auf, der Großteil fällt in die Sommerferien. Im Sommer 2010 hatten Kindergärten laut Statistik Austria im Schnitt 22,5 Tage geschlossen, Krippen 10,4 Tage.

Von insgesamt rund 8.050 Kinderbetreuungseinrichtungen hatten 6.100 in den Sommerferien geschlossen. Weit weniger Schließtage gibt es unterm Jahr: Im aktuellen Kindergartenjahr wurden für die Weihnachtsferien 5,8 Schließtage gezählt, für die Semesterferien 1,8 und die Osterferien 3,4, dazu kamen noch 1,3 sonstige Schließtage. Die Krippen haben mit 17,2 Schließtagen durchschnittlich häufiger geöffnet als die Kindergärten mit 37,8 Schließtagen.

Teils beträchtliche Unterschiede gibt es auch im Bundesländer-Vergleich: Am leichtesten haben es Eltern in Wien - hier waren die Kinderbetreuungseinrichtungen in den Sommerferien im Schnitt nur 2,3 Tage geschlossen. Am zweiten Platz folgt Niederösterreich mit 15 Schließtagen. Länger im Sommerurlaub sind die Einrichtungen schon in Salzburg (19,5 Schließtage), dem Burgenland (22,1) und Oberösterreich (22,6).

Die Kärntner Kinderbetreuungseinrichtungen machten durchschnittlich 23,1 Tage Sommerferien, die Tiroler 29,6 Tage und die steirischen sogar 40,3 Tage. Die Statistik Austria verweist allerdings darauf, dass es in der Steiermark und in Oberösterreich in den Sommermonaten eigene "Saisonkindertagesheime" gibt.