Erstellt am 02. Januar 2013, 00:00

Umzug trotz Sparkurs. Burgenländische Gebietskrankenkasse / Mit einer „schwarzen Null“ will Neo-BGKK-Obmann Hartwig Roth in sein Amt starten. Das größte Vorhaben ist der Neubau der Landes-Zentrale.

BGKK / Müllner  |  NOEN
Von Wolfgang Millendorfer

Auch im neuen Jahr hält die Burgenländische Gebietskrankenkasse (BGKK) an ihrem Konsolidierungskurs fest. Noch ist die Bilanz zwar nicht im Detail bekannt, man rechnet 2012 aber mit einer „schwarzen Null“, meint Hartwig Roth (im Bild), der Josef Grafl vor kurzem als Obmann der BGKK ablöste.

Gemeinsam mit Direktor Christian Moder will Roth, der auch als Betriebsratsvorsitzender der Energie Burgenland tätig ist, „trotz wirtschaftlich ungünstiger Rahmenbedingungen die Leistungen der Kasse verbessern“. Um finanzielle Fragen geht es schließlich auch beim größten Vorhaben der BGKK: dem Neubau der Zentrale in Eisenstadt. Wie die BVZ berichtete, läuft die Ausschreibung bereits; bis zum Mai soll der Auftrag vergeben werden. Damit einher geht die Bekanntgabe der Kosten und des Standortes. Nach letztem Stand der Dinge könnte die BGKK auch die Innenstadt verlassen und an den Stadtrand ziehen.

Das alte Gebäude jedenfalls wird mitsamt der Liegenschaft verkauft. Einzigartig in Österreich: Mit der neuen Zentrale kommen BGKK und die Sozialversicherung der Bauern (SVB) künftig unter ein Dach.

Neben der stärkeren Kontrolle illegaler Beschäftigung gibt es einen weiteren „Brocken“, der 2013 umgesetzt werden soll: die Gesundheitsreform, die zwischen Ärztekammer und Politik seit Wochen für heiße Debatten sorgt. Um Kompromisse geht es laut Roth dann auch in den Verhandlungen mit dem Land.