Erstellt am 29. November 2012, 21:30

UN-Soldaten auf dem Heimweg von Damaskus. Jene rund 100 UN-Soldaten, die ihren Einsatz auf den Golanhöhen am Donnerstag beendet haben, sind auf dem Rückweg nach Österreich. Der verletzte Burgenländer blieb in einem israelischen Krankenhaus, er ist "stabil und außer Lebensgefahr".

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Unter den Abgereisten sind auch zwei am Donnerstagnachmittag bei einem Angriff auf den österreichischen Konvoi kurz vor dem Flughafen in Damaskus leicht verletzte Blauhelme. Eine Ankunft der von der UNO gecharterten Boing 767 rechnet man im Verteidigungsministerium nicht vor 01.15 Uhr Freitagfrüh.

Die beiden anderen Österreicher, die von bisher noch unbekannten Tätern angeschossen wurden, befinden sich zur weiteren Behandlung in einem Krankenhaus in Israel. Sowohl der 53-jährigen Vizeleutnant aus dem Burgenland, der einen Steckschuss an der Schulter erlitt, als auch der am Arm leicht verletzte 25-jährige Korporal aus der Steiermark sind stabil und außer Lebensgefahr, hieß es aus dem Verteidigungsministerium. In ersten Berichten hatte es fälschlich geheißen, der 25-Jährige sei an der Schulter verletzt worden.