Erstellt am 17. August 2016, 11:45

von Wolfgang Millendorfer

SPÖ Burgenland: „Feste fördern Zusammenarbeit“. Nach Entschärfung der Registrierkassenpflicht für Vereine und Parteiorganisationen präsentiert die SPÖ erste Zahlen: „Wirte und regionale Zulieferer profitieren.“

SPÖ Burgenland

„Die vor Kurzem beschlossene Einigung der Bundesregierung ist ein Rettungsanker für das Vereinswesen“, ziehen SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich und SPÖ-Landesgeschäftsführer Helmut Schuster eine erste Zwischenbilanz der sommerlichen Dorffeste.

Kritik an Erleichterungen für Parteiorganisationen

Rechtzeitig vor Saisonstart hatte man sich auf Druck von Vereinen und Politik im Bund auf eine Entschärfung der Registrierkassenpflicht geeinigt. Für Kritik hatte allerdings gesorgt, dass es in Sachen Registrierkassa auch für Parteiorganisationen Erleichterungen gibt. Unter anderem wird befürchtet, dass durch die zahlreichen Feste die lokalen Gastwirte gefährdet seien.

Die SPÖ im Burgenland präsentierte nun eine Erhebung, wonach 61 Prozent der Veranstaltungen von SPÖ-Ortsorganisationen im vergangenen Jahr gemeinsam mit Gastwirten durchgeführt wurden, konkret im Fall von 169 Veranstaltungen.

„In den meisten Fällen profitieren Wirte direkt von den Vereins- und Parteiaktivitäten. Die lokale Wirtschaft profitiert immer von den Einkäufen für das Fest – vom Fleischer über den Getränkelieferanten bis hin zum Bäcker", stellen Hergovich und Schuster fest. „Vereinsfeste halten die Dorfgemeinschaften am Leben. Das ist für die Wirtschaft ebenso wichtig wie für den sozialen Zusammenhalt!“