Erstellt am 29. August 2011, 11:49

Vermögenssteuern: Niessl vorerst nicht für Volksbegehren. Für eine "Gerechtigkeitsdebatte" hat am Montag Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl plädiert. Der Zeitpunkt, um über eine Volksbefragung zum Thema Vermögenssteuern zu diskutieren, ist aber seiner Ansicht nach "noch nicht gekommen", sagte Niessl am Rand einer Pressekonferenz in Eisenstadt.

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Eine stärkere Besteuerung von Vermögen über einer Mio. Euro halte er für sinnvoll. "Ich kann mir auch vorstellen, dass Erbschaften ab einer Mio. Euro besteuert werden", erklärte der burgenländische SPÖ-Chef.

Ziel müsse eine Gesamtreform mit einer Entlastung der Einkommen bis zu 4.000 bzw. 5.000 Euro sein. Denn die Hauptlast in Österreich trage der Mittelstand, "weil wir die zweitniedrigste Vermögensbesteuerung in Europa haben." Niessl sprach sich auch für die Einführung der Finanztransaktionssteuer aus. Auch eine Reform der Gruppenbesteuerung anzudenken.