Erstellt am 03. November 2011, 05:26

"Volksbegehren Bildungsinitiative" startet. Ab Donnerstag liegt das Bildungsvolksbegehren vom Industriellen und Ex-Vizekanzler Androsch zur Eintragung auf. Die Forderungen des "Volksbegehren Bildungsinitiative" reichen von der gemeinsamen Schule bis zur Abschaffung des Sitzenbleibens und dem Ausbau von Ganztagsschulen.

Bis 10. November können Österreicher ab 16 Jahren an Gemeinde- oder Bezirksämtern ihres Hauptwohnsitzes unterschreiben.

Damit Androschs Forderung nach einer umfassenden Bildungsreform im Parlament behandelt werden muss, sind 100.000 Unterschriften nötig. In den vergangenen Monaten haben die Initiatoren intensiv mobilisiert und neben zahlreichen SP- und VP-nahen Organisationen auch u.a. die Grünen, das Liberale Forum sowie die konservative Industriellenvereinigung als Unterstützung gewonnen. Prominenz aus Kultur und Politik von Karl Markovics bis Othmar Karas, dem ÖVP-Delegationsleiter im EU-Parlament, haben sich für das Bildungsvolksbegehren ausgesprochen. Die FPÖ hat indes explizit von einer Unterschrift abgeraten, da das Volksbegehren "leistungs- und familienfeindlich" sei.