Erstellt am 29. April 2015, 07:15

von Wolfgang Millendorfer

Wahlkampf: am Start. Ihren ersten Landtagswahlkampf bestreiten die „Neulinge“ mit persönlichem Engagement. Oberstes Ziel ist der Einzug – „auch wenn es schwer wird“.

NEOS im Wahlkampf: Hannes Würkner (Listenplatz 3), Bundeschef Matthias Strolz, Susanne Geldner (Platz 2), Spitzenkandidat Christian Schreiter (v.l.).  |  NOEN, BVZ/privat
Erstmals gehen mit den NEOS und der Christlichen Partei (CPÖ) zwei neue Gruppierungen in den Landtagswahlkampf. Mit viel persönlichem Engagement will man das vergleichsweise geringe Budget ausgleichen.

„Es wird ein Höllenritt, aber wir können den Einzug in den Landtag schaffen“, schwor NEOS-Spitzenkandidat Christian Schreiter sein Team beim Auftakt auf den Wahlkampf ein.

„Wollen zeigen, dass das Burgenland nicht Niessl-Land ist“

Als „Bewegung“ will man dabei auch Bürgerlisten ansprechen: „Wir wollen zeigen, dass das Burgenland nicht Niessl-Land ist“, legt sich Schreiter auf den Gegner fest. Der zweite Gegner sei der Stillstand, heißt es: „Wir wollen nicht immer bis morgen warten und wir brauchen keinen starken Mann – wir Bürger machen‘s möglich.“

Um Themen wie Transparenz und „Freunderlwirtschaft“ an Mann und Frau bringen zu können, ließ man bei der Auftakt-Party noch ein pinkes Sparschwein durchgehen.

Auf Spenden angewiesen ist auch der Südburgenländer Thomas Graf mit seiner CPÖ, die in allen Bezirken außer Oberpullendorf antritt. Familienthemen stehen im Zentrum des Wahlkampfes.

Spitzenkandidat Graf: „Wir wollen motivieren und mit neuen Parteien neue Vielfalt in der Demokratie.“
 

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