Erstellt am 03. Oktober 2012, 07:13

Wahlkampf im Bezirk. Keine Untergriffe | Für die Bezirksgeschäftsführer von SPÖ und ÖVP verlief der Wahlkampf im Großen und Ganzen ruhig: „Persönliche Untergriffe blieben zum Großteil aus“.

BEZIRK OBERWART | Am Sonntag hat das Kämpfen um Stimmen für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen ein Ende. Rückblickend gesehen blieben die großen Duelle aus, nur einzelne Scharmützel in den Ortschaften wurden ausgefochten. Dieser Meinung sind auch die beiden Bezirksgeschäfsführer von SPÖ und ÖVP, Rene Höfer (Wiesfleck) und Stefan Zlatarits (Großpetersdorf).

Bezirksparteien halfen den Ortsgruppen

Für Höfer war es der erste Wahlkampf auf Gemeindeebene. „Die vergangenen Wochen haben mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, ich bin begeistert von der Motivation meiner Ortsgruppen“, sagt Höfer. „Wir haben uns ein Jahr darauf vorbereitet und unzählige Stunden in die Arbeit investiert. Der Zuspruch der Bevölkerung zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich blicke dem kommenden Sonntag optimistisch entgegen.“ Besonders positiv war für den SPÖ-Bezirksgeschäftsführer, dass „der Wahlkampf im Großen und Ganzen ohne persönliche Untergriffe abgelaufen ist“. Ähnlich auch ÖVP-Bezirksgeschäftsführer Stefan Zlatarits: „Mir war es fast zu ruhig“, schmunzelt er.

„Die Gemeinden haben die meiste Arbeit eigenständig gemacht, meine Aufgabe war nur die Unterstützung etwa bei Wahlgeschenken oder -plakaten.“ Weil jede der ÖVP-Ortsgruppen einen auf die Gemeinde zugeschnittenen Wahlkampf führe, habe sich die Arbeit in Grenzen gehalten. „Trotzdem kommt bei 32 Gemeinden einiges zusammen – auch weil ich selber ja in Großpetersdorf für den Gemeinderat kandidiere“, sagt Zlatarits, betont aber so wie auch Höfer, dass „die Auseinandersetzungen zum größten Teil sachlich geführt wurden. Dass mich derzeit einige SPÖler nicht grüßen, ist mir aber auch klar, das verstehe ich“, nimmt es der ÖVP-Bezirksgeschäftsführer gelassen.
Die größte Aufregung gab es im Wahlkampf der FPÖ. Wie berichtet wurden zahlreiche Plakatständer beschädigt oder entfernt. FPÖ-Bezirksgeschäftsführer Markus Wiesler war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.