Erstellt am 28. Januar 2013, 12:07

Wallner drängt auf Einigung bei Lehrerdienstrecht. Der Vorsitzende der Landeshauptleute-Konferenz, Vorarlbergs Landeshauptmann Wallner, drängt auf eine rasche Einigung zur Reform des Lehrerdienstrechts.

Für ihn wäre es begrüßenswert, wenn Kanzler Faymann "das wichtige Thema zur Chefsache erklären" würde, so Wallner am Montag in Hinblick auf ein Treffen von Unterrichtsministerin Schmied, Beamtenministerin Heinisch-Hosek und Finanzministerin Fekter. Bei dem Gespräch soll am Montag die Regierungslinie zur Lehrerdienstrechtsreform akkordieren, bevor mit den Lehrervertretern weiterverhandelt wird. Für Wallner ist eine Dienstrechtsreform "grundlegende Voraussetzung für alle weiteren Schulreformen". Er fordert eine Einigung noch im ersten Halbjahr, damit eine Änderung noch vor der Nationalratswahl im Herbst möglich ist. Ebenfalls mehr Tempo wünscht Wallner sich bei der Konzeptarbeit zur schulischen Sprachförderung, bei der es zuletzt Differenzen zwischen Schmied und Integrationsstaatssekretär Kurz gab.

Zuversichtlich zeigt sich Wallner beim geplanten Ausbau der schulischen Ganztagesbetreuung. Er sei optimistisch, dass die Verhandlungen zur geplanten 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern im ersten Halbjahr 2013 positiv abgeschlossen werden können.