Erstellt am 09. Mai 2012, 14:34

Warten auf Aufklärung. Vor genau drei Wochen versprach der BEGAS-Aufsichtsrat eine vollständige Aufklärung der Unregelmäßigkeiten durch die Kanzlei von Gabriel Lansky und durch die M & A Treuhand. Konkrete Ergebnisse lassen jedoch noch auf sich warten.

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Vor genau drei Wochen versprach der BEGAS-Aufsichtsrat eine vollständige Aufklärung der Unregelmäßigkeiten durch die Kanzlei von Gabriel Lansky und durch die M & A Treuhand. Am Montag kam es zu einem ersten Treffen mit den Prüfern. „Details werden wir erst nach Einberufung einer Aufsichtsratssitzung bekannt geben“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Mezgolits noch vor der Sitzung.

Selbstanzeige wegen 96 gekaufter Computer
Zu den 80 Selbstanzeigen, die vorige Woche von den Grünen genannt wurden, heißt es unterdessen von der BEGAS: „Dabei handelt es sich um eine Selbstanzeige der BEGAS selbst, bei der 96 Mitarbeiter einen Computer um 50 Euro von der BEGAS kaufen durften“, erklärt BEGAS-Pressesprecherin Elke Hohler-gschwandtner. Die Computer waren zu diesem Zeitpunkt acht Jahre alt und wären sonst ausgeschieden worden. „Die 50 Euro wurden den Mitarbeitern damals vom Gehalt abgezogen“, so Hohlergschwandtner. „Das Unternehmen hat hier den Fehler gemacht, weil nicht korrekt abgerechnet wurde“, erklärt Hohlergschwandtner den Grund für die Selbstanzeige. Von einer separaten Selbstanzeige einzelner oder mehrerer Mitarbeiter sei ihr jedoch nichts bekannt.