Erstellt am 07. Oktober 2011, 13:31

Weiterhin steigende Pensionszahlen. Die Zahl der Pensionen - sowohl der Alterspensionen als auch der Frühpensionen - steigt in Österreich weiter. Im August hat der Hauptverband der Sozialversicherungsträger mehr als eineinhalb Millionen Alterspensionen (1.512.521) registriert (ohne Beamte), davon waren 120.967 vorzeitige Alterspensionen und davon wiederum 89.239 oder fast drei Viertel (73,8 Prozent) sogenannte Hackler-Pensionen.

Die Zahl der Pensionen - sowohl der Alterspensionen als auch der Frühpensionen - steigt in Österreich weiter. Im August hat der Hauptverband der Sozialversicherungsträger mehr als eineinhalb Millionen Alterspensionen (1.512.521) registriert (ohne Beamte), davon waren 120.967 vorzeitige Alterspensionen und davon wiederum 89.239 oder fast drei Viertel (73,8 Prozent) sogenannte Hackler-Pensionen.

Insgesamt wurden im August 2,239.001 Pensionen ausgezahlt, um gut 20.000 mehr als noch im Jänner. Der Stand der Alterspensionen ist seit Jahresbeginn um gut 21.000 auf 1,512.521 gestiegen, seit dem Jahr 2008 um fast 100.000. Die Zahl der vorzeitigen Alterspensionen ist seit Jänner dieses Jahres um gut 6.000 auf 120.967 angewachsen, seit dem Jahr 2008 um rund 12.800.

Fast drei Viertel davon - nämlich 89.239 - haben im August die "Hackler"-Pension in Anspruch genommen. Die Zahl dieser Langzeitversicherten hat sich seit Jänner ebenfalls um fast 6.000 erhöht, seit 2008 sogar um fast 27.000. Auf vergleichsweise niedrigem Niveau steigen auch die Korridor- und die Schwerarbeiterpension. Beide Pensionsarten sind seit dem Vorjahr um rund ein ein Drittel gewachsen und zwar auf 12.392 bzw. 3.097.

Deutlicher fällt der Anstieg bei den Invaliditätspensionen aus, die im Mittelpunkt der Reformüberlegungen der Sozialpartner stehen dürften. 231.656 Invaliditätspensionisten hat der Hauptverband im August registriert, um fast 20.000 mehr als noch im Jänner.

Trotz dieser Zahlen verweist der Hauptverband unter Hinweis auf die neu gestellten Anträge und Zuerkennungen darauf, dass sich der Anstieg eingebremst hat. So wurden im ersten Halbjahr im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2010 sowohl bei allen Alterspensionen (-3,7 bzw. -5,4 Prozent) als auch bei den vorzeitigen Alterspensionen (-4,4 bzw. -5,7 Prozent) weniger Anträge bzw. Zuerkennungen gezählt. Auch bei den Hackler- (-8,3 bzw. -10,2 Prozent) und bei den Invaliditätspensionen (-2,1 bzw. -5,0 Prozent) gab es weniger Anträge und Zuerkennungen. Deutliche Zuwächse wurden nur bei den Schwerarbeiterpensionen (+70,7 bzw. +60,6 Prozent) verzeichnet.