Erstellt am 05. März 2014, 23:59

Wer ist der Informant?. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen in der Causa aufgenommen. Niessl-Anwalt erhofft sich rasche Antworten.

Dass die vergangenen Wochen „alles andere als angenehm“ waren, betonte Landeshauptmann Hans Niessl mehrmals. „Jetzt sind die Gerichte und die Staatsanwaltschaft am Zug“, hat er mit der „Causa Geldkuvert“ vorerst abgeschlossen.

Der BVZ liegen nun die Klagsschriften und Sachverhaltsdarstellungen vor (siehe Faksimile). Die vom mutmaßlichen Zeugen Andreas Wecht im Magazin „profil“ erhobenen Vorwürfe sind, wie berichtet, Gegenstand mehrerer Klagen: Niessl habe beim Besuch im Tiroler Unternehmen Swarco vom Industriellen Manfred Swarovski ein Kuvert mit 10.000 Euro entgegengenommen, behauptet der Ex-Swarco-Sprecher.

„Es geht um üble Nachrede und Kreditschädigung“

„Die Behauptung ist unwahr“, wird in der Klage gegen „profil“ einmal mehr festgehalten. Zudem wurden von Niessl und Swarco eidesstattliche Erklärungen eingeholt und eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Dort sollen die Ermittlungen nun zeigen, wer hinter den Anschuldigungen steckt. „Es geht eindeutig um üble Nachrede und Kreditschädigung“, betont Niessl-Anwalt Thomas Höhne im Gespräch mit der BVZ.
 


Für Rätselraten sorgt die Identität eines möglichen zweiten Informanten. Höhne: „Auch das soll von der Staatsanwaltschaft herausgefunden werden.“