Erstellt am 27. Mai 2015, 06:10

von Wolfgang Millendorfer

Wettlauf zum Wahl-Finish. Kandidaten werben um jeden Wähler. Wer im Bezirk die meisten Vorzugsstimmen hat, zieht in den Landtag.

Wahlleiter Erich Hahnenkamp: »Wer sich ,verwählt' hat, kann auch einen neuen Stimmzettel verlangen.  |  NOEN, BVZ


Mit dem zweiten Wahltag am vergangenen Freitag (siehe auch Fotoserie aus dem Südburgenland unten!) ist die erste Runde der Landtagswahl bereits über die Bühne gegangen. 21.483 der 250.607 Wahlberechtigten – das sind 8,55 Prozent – nutzten die Gelegenheit.



Die abgegebenen Stimmen wurden versiegelt und gelangen ebenfalls am Wahlsonntag zur Auszählung.

Bis dahin läuft – auch innerhalb der Parteien – ein regelrechter Wettkampf. Durch die Abschaffung der bisherigen 15-Prozent-Hürde gilt: In allen Bezirken entscheiden die Wähler direkt über die Vergabe des Vorzugsstimmen-Mandates.

Hinter der „Logistik“ der Auszählung steht wieder Landeswahlleiter Erich Hahnenkamp, der am Abend des Wahlsonntags bereits ein Endergebnis präsentieren kann.


Das richtige „X“

  • Insgesamt können vier Vorzugsstimmen vergeben werden: eine Vorzugsstimme auf der Landesliste und höchstens drei auf der Wahlkreisliste. Für die gewählte Partei ist im jeweiligen Kreis ein „X“ einzusetzen.

  • Auch bei dieser Landtagswahl gilt: Vorzugsstimme schlägt Parteistimme. Grundsätzlich „richtig“ liegt man, wenn man sich in nur einer Parteispalte bewegt.

  • Werden die Landes- und Wahlkreis-Vorzugsstimmen an verschiedene Parteien vergeben und keine Partei angekreuzt, dann ist die Wahl ungültig.