Erstellt am 05. Dezember 2012, 10:37

Wieder Zuwachs bei Studentenzahl. Das Wintersemester 2012/13 hat erneut einen leichten Zuwachs bei der Zahl der Studenten an den Universitäten gebracht.

Insgesamt gab es mit Ende der Inskriptions-Nachfrist am 30. November 296.300 Studenten und damit um 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Studienanfängern wurde mit rund 53.500 ein Plus von drei Prozent verzeichnet, wie Daten des Wissenschaftsministeriums zeigen. Das größte Plus bei den Studienanfängern gab es heuer an der Universität Klagenfurt mit 23 Prozent, gefolgt von der Medizin-Uni Graz (plus 18,6 Prozent), der Uni Salzburg (plus 8,8), der Kunstuni Graz (plus 7,0), der Medizin-Uni Innsbruck (plus 6,4), der Uni Wien und der Akademie der bildenden Künste (je plus 6,0), der Uni Linz (plus 5,9) und der Wirtschaftsuniversität (WU; plus 4,1). Für Human- und Zahnmedizin gibt es zwar beschränkte Platzzahlen, an den Medizin-Unis werden aber auch andere Studien (etwa Pflegewissenschaften), Master- und Doktoratsstudien angeboten. An den Kunstunis gibt es zwar Zugangs-, aber keine Platzbeschränkungen.

Sechs Unis vermelden hingegen teils deftige Rückgänge bei den Neueinschreibungen: die Kunstuni Linz (minus 23,6 Prozent), die Donau-Universität Krems (minus 10,8), die Uni für Angewandte Kunst in Wien (minus 8,3), die Technische Uni Wien (minus 7,9), die Uni für Bodenkultur (Boku; minus 1,4) und die Uni Graz (minus 1,2).

Bei den Gesamtzahlen konnten die Uni Klagenfurt, die Akademie der Bildenden Künste und die Boku jeweils um rund acht Prozent zulegen, ein größeres Plus vermeldeten auch die Montanuni Leoben (plus 5 Prozent), die Uni Salzburg (plus 4,2 Prozent) und die Uni Linz (plus 3,3 Prozent). Größere Rückgänge gab es dagegen an der WU (minus 8,7 Prozent) und an der Angewandten (minus 4,1).

Für Wissenschaftsminister Töchterle ist die Entwicklung der Studentenzahlen "erfreulich". Nun gelte es, den Studierenden auch entsprechende Rahmenbedingungen zu bieten.