Erstellt am 03. April 2013, 10:20

Zahl der Beschäftigten im Bundesdienst sinkt. Die Zahl der Beschäftigten im Bundesdienst sinkt wie geplant weiter. So zählte man mit Ende des vergangenen Jahres 131.183 Vollbeschäftigtenäquivalente im Öffentlichen Dienst.

Vor genau einem Jahr waren es noch 132.357. Dies geht aus dem aktuellen Personalcontrollingbericht hervor. Das Ziel sei dabei um 105 Posten sogar übererfüllt worden, betonte das Beamtenministerium.

Aufgrund des Pragmatisierungsstopps sinkt auch die Zahl der Beamten im Bundesdienst: 79.237 waren mit 31. Dezember 2012 im Bundesbereich beschäftigt, 2011 waren es noch zum selben Stichtag 81.340. In ausgegliederten Einrichtungen waren es - ohne jene in der Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung - 7.761 Beamte, genau ein Jahr zuvor 8.332. Der Anteil der Beamten im Bundesdienst war somit zum Stichtag von 57,5 auf 56,5 Prozent gesunken, so das Ministerium.

Erreicht werden kann diese kontinuierliche Konsolidierung des Personalstandes im Bund durch einen Aufnahmestopp bis 2014, in den zwei Folgejahren soll nur jede zweite Pensionierung nachbesetzt werden. Ausnahmen gibt es bei den Lehrern, der Exekutive, der Gerichtsbarkeit, der Arbeitsinspektion und der Finanzpolizei.