Erstellt am 18. September 2012, 09:36

Zwei Drittel für Deutsch-Förderklassen. Zwei Drittel der Österreicher sprechen sich für eine Zusammenlegung von schlecht Deutsch sprechenden Schülern in speziellen Klassen aus, in denen intensiv Deutsch geübt wird.

Erst wenn ausreichend Sprachkenntnisse vorhanden sind, sollten diese in den Regelunterricht aufgenommen werden, zeigt eine aktuelle Umfrage des Österreichischen Integrationsfonds unter 1.000 wahlberechtigten Österreichern.

Insgesamt 62 Prozent halten eine solche Maßnahme bei Schulklassen mit einem hohen Anteil an kaum oder nur sehr schlecht Deutsch sprechenden Schülern für "eher zielführend", für 32 Prozent ist sie "eher weniger zielführend" (Rest: keine Antwort). Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob die Befragten selbst über einen Migrationshintergrund verfügten oder nicht. Die Umfrage wurde Ende August durchgeführt - also noch vor der entsprechenden Forderung von Integrations-Staatssekretär Kurz.