Erstellt am 04. April 2013, 12:33

2,8 Prozent Plus für Versicherungsangestellte. Die Kollektivvertragsverhandlungen für Versicherungen sind laut angaben der Gewerkschaft am Mittwochabend mit einem durchschnittlichen Plus von 2,8 Prozent für die Mitarbeiter im Außendienst und 3 Prozent für jene im Innendienst abgeschlossen worden.

Die Erhöhung für die rund 22.000 Angestellten der Branche gilt per 1. März.

Konkret steigen die KV-Gehälter im Innendienst um 1,8 Prozent - hinzu kommt ein Sockelbetrag von 30 Euro. Im Durchschnitt ergibt das den Angaben zufolge einen Gehaltsanstieg von 3 Prozent. Die Lehrlingsentschädigungen werden um 3,2 Prozent und sämtliche kollektivvertraglichen Zulagen um 2,6 Prozent erhöht.

Für den Außendienst wurde eine lineare Erhöhung des Mindestentgelts um 2,8 Prozent ausverhandelt. Außerdem würden die Zeiten für die Elternkarenz - wie im Innendienst - für alle dienstzeitabhängigen Ansprüche sowie für die Vorrückung im Gehaltsschema in vollem Ausmaß angerechnet.

"Uns war besonders das Anheben der niedrigen Einkommensgruppen ein Anliegen, das ist mit diesem Abschluss gelungen, der für viele Gehaltsgruppen wesentlich mehr als die Abgeltung der Inflationsrate bedeutet", teilte der Vorsitzende des Wirtschaftsbereiches Versicherungen in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Franz Urban, mit.