Erstellt am 19. April 2012, 12:28

20,5 Prozent der Teilzeitkräfte wollen mehr Arbeit. Von 42 Millionen Teilzeitbeschäftigten in der EU im Jahr 2011 würden nach einer Eurostat-Erhebung 8,6 Millionen oder 20,5 Prozent gerne mehr Stunden arbeiten. Den höchsten Anteil innerhalb der EU-27 weist Griechenland auf, wo 58,1 Prozent länger arbeiten wollen.

Schlusslicht sind die Niederlande mit nur 2,8 Prozent. Österreich liegt mit 13,1 Prozent "Unterbeschäftigten" an 21. Stelle.

Nach Griechenland folgt in diesem Bereich Lettland mit 56,9 Prozent, dann kommen Spanien (49,3), Zypern (42,0), Bulgarien (37,9), Portugal und die Slowakei (je 37,8), Luxemburg (34,3), Irland (31,6), Ungarn (26,8), Polen (25,4), Rumänien (24,8), Frankreich (24,7), Großbritannien (23,0), Finnland (20,7), Slowenien (20,4), Estland (19,2), Malta (19,0), Deutschland (18,7), Schweden (18,1), Österreich und Dänemark (je 13,1), Italien (12,8), Tschechien (9,9), Luxemburg (9,2), Belgien (3,3) und die Niederlande (2,8).

Auffallend ist, dass vor allem in jenen EU-Ländern, in denen der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an allen Arbeitnehmern relativ gering ist, der Wunsch nach mehr Stunden groß ist. Dagegen wollen in den Staaten mit hoher Teilzeitbeschäftigung wie Niederlande, Belgien oder Österreich relativ wenige länger ihrer Beschäftigung nachgehen.

Die höchste Teilzeitbeschäftigungsrate weisen die Niederlande mit 49,1 Prozent auf, gefolgt von Großbritannien (26,7), Deutschland (26,5), Schweden (26,0), Dänemark (25,9) sowie Österreich und Belgien (je 25,0). Dahinter kommen Irland (23,4), Luxemburg (18,3), Frankreich (17,9), Italien (15,4), Finnland (14,9), Spanien (13,8), Malta (13,1), Portugal (12,2), Estland (10,6), Rumänien (10,5), Slowenien (10,1), Zypern (9,6), Lettland (9,2), Litauen (8,6), Polen (7,8), Ungarn (6,8), Griechenland (6,7), Slowakei (4,1), Tschechien (5,4) und Bulgarien (2,3).