Erstellt am 13. Mai 2016, 11:02

von NÖN Redaktion

24 neue Experten für Strom und Gas. In einem Pilotprojekt der beiden Energie Burgenland Tochterunternehmen „Netz Burgenland Strom“ und „Netz Burgenland Erdgas“ erlernten 24 Mitarbeiter den jeweiligen Komplementärberuf. Nach eineinhalb Jahren Ausbildung konnten sie diese nun erfolgreich abschließen.

Die neuen Experten der Energie Burgenland für Strom und Gas  |  NOEN, Energie Burgenland
Der Betrieb von Strom- und Erdgasnetzen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Um Effizienz, Qualität und Sicherheit zu erhöhen, startete die Energie Burgenland im November 2014 das Pilotprojekt „Duale Ausbildung“. Jeweils 12 Mitarbeiter der beiden Netzgesellschaften absolvierten die Facharbeiter-Intensivausbildung im Bereich „Elektro- und Gebäudetechnik“ beziehungsweise „Gas- und Sanitärtechnik“.

„Schön zu sehen, dass unsere Mitarbeiter so engagiert sind“

Landesrat Norbert Darabos richtete bei der Abschlussfeier lobende Worte an die Absolventen: „Qualifizierte Facharbeiter sind wichtig für das Burgenland und für die positive wirtschaftliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Je besser qualifiziert die Menschen sind, desto größer sind ihre Chancen, am Arbeitsmarkt zu bestehen, Karriere zu machen und ein gutes Einkommen zu erwirtschaften“, so der Landesrat.

Er zeigte sich erfreut, dass es im Burgenland zum einen professionelle Einrichtungen wie das BFI und das BUZ Neutal gibt, die Bildung in hoher Qualität bereitstellen und zum anderen Unternehmen, wie die Energie Burgenland, die es ihren Arbeitnehmern ermöglicht, sich in ihrem Beruf weiterzubilden.

„Es ist schön zu sehen, dass unsere Mitarbeiter so engagiert sind und sich dieser Herausforderung gestellt haben. Wir wissen, dass eine solche Ausbildung zusätzlich zum Arbeitsalltag eine Herausforderung ist“, sagt Energie Burgenland Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits. „Durch diesen zusätzlich erworbenen Lehrabschluss erweitert sich auch ihr Einsatzgebiet.“

„Eineinhalb Jahre lang haben wir viele Wochenenden am BFI Burgenland und BUZ Neutal verbracht und die Menge an Wissen, die uns die Trainer weitergegeben haben, war enorm. Aber das haben wir für die Prüfung auch wirklich gebraucht – da wurde uns nichts geschenkt“, berichtet der Neo-Elektro- und Gebäudetechniker Wolfgang Frasz von der Ausbildung.