Erstellt am 07. März 2013, 14:11

3,9 Mio. Euro für Ex-Arbeiter der Tabak Austria. Mit 3,9 Millionen Euro will die EU-Kommission entlassene Arbeiter aus der österreichischen Tabakindustrie unterstützen, um ihnen neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Dabei geht es um 270 Arbeiter, die 2011 und 2012 bei der Austria Tabak und bei 14 Zulieferern und nachgeschalteten Herstellern entlassen wurden, wie die EU-Kommission in Brüssel am Donnerstag mitteilte.

Die Hilfen für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt kommen aus dem EU-Globalisierungsfonds. Über den Vorschlag der EU-Kommission entscheiden die EU-Sozialminister und das Europaparlament. "Die von uns vorgeschlagenen Mittel in Höhe von 3,9 Mio. Euro sollen den entlassenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern helfen, sich auf neue Beschäftigungsmöglichkeiten in anderen Branchen vorzubereiten", sagte EU-Sozialkommissar Laszlo Andor.

Österreich habe Hilfen aus dem Globalisierungsfonds für 320 ehemalige Beschäftigte beantragt, erklärte die Kommission. Voraussichtlich würden 270 der betroffenen Personen von den Maßnahmen profitieren, die durch den Globalisierungsfonds kofinanziert werden. Das Paket besteht aus Unterstützung bei der Berufsorientierung, Hilfe bei der Arbeitsuche, individueller Betreuung und verschiedenen Arten von Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Die Kosten werden insgesamt auf rund 6 Mio. Euro veranschlagt, wovon die EU 3,9 Mio. Euro bereitstellt.