Erstellt am 05. März 2016, 17:51

von NÖN Redaktion

35 Jahre Jubiläum Bio Austria Burgenland. Bio Austria Burgenland ist mit 626 Mitgliedsbetrieben Burgenlands stärkster Bioverband.

vlnr: Geschäftsführer Bio Austria Burgenland Ernst Trettler, Bundesobfrau Bio Austria Gerti Grabmann, Obmann Bio Austria Burgenland Franz Traudtner, Agrarlandesrätin Verena Dunst, Präsident Landwirtschaftskammer Burgenland Franz Stefan Hautzinger  |  NOEN, zvg
Seit 35 Jahren fungiert Bio Austria als Beratungs-, Service- und Kontrolleinrichtung für die Bio-Landwirte. Argarlandesrätin Verena Dunst (SPÖ) gratuliert anlässlich der Vollversammlung zum 35jährigen Bestehen des erfolgreichen Bio-Verbandes.

"Die Bio-Landwirtschaft Burgenland kann mittlerweile auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Von 25 Bio-Betrieben im Jahre 1990 stieg die Zahl auf derzeit knappe 1000 Betriebe mit einer Gesamtfläche von rund 42.000 ha. Damit liegt die burgenländische Biolandwirtschaft mit einem Flächenanteil von rund 23 % im europäischen Spitzenfeld.!", so  Dunst.

Bioprodukte liegen heute voll im Trend

Bei rund 85% der Österreicher landen zumindest hin und wieder Bioprodukte im Einkaufswagen. 
Es ist aber auch für die weitere Entwicklung noch genug Spielraum. "Bio liegt voll im Trend und ist genau am Puls der Zeit", so Dunst. Derzeit erlebt der Bio-Markt europaweit enorme Zuwächse. Um diese Wertschöpfungschance für die heimische Landwirtschaft bestmöglich nützen zu können, müssen wir unsere Produktion der steigenden Nachfrage anpassen

"Als der Verband „Bio Austria Burgenland", der ja damals noch ganz anders hieß, im Jahr 1981 gegründet wurde, dachte noch niemand daran, dass aus einer Handvoll „Öko-Spinner“ – wie man sie damals betrachtete – so eine erfolgreiche und große Organisation werden würde wie sie heute ist", so Dunst.
"Die Gründe warum ein Betrieb auf Bio umsteigt, sind vielfältig, doch eines steht fest - Bio ist eine Einstellungssache und muss im Kopf beginnen.", weiß Agrarlandesrätin Dunst, die in der biologischen Wirtschaftweise viele Vorteile und Chancen für die Landwirtschaft sieht.

"Die heutige globalisierte Weltwirtschaft stellt auch den Agrarsektor im Burgenland vor große Herausforderungen. Die Antwort kann nicht in einem Preiswettbewerb liegen, sondern nur in der Unterstreichung der Qualität heimischer Erzeugnisse und in der Stärkung lokaler Strukturen. Bio wird dabei immer mehr zu einem zentralen Thema - Bio und Genuss ergänzen sich einfach optimal. Unsere heimischen biologischen Köstlichkeiten stehen für höchsten Genuss!
Daher muss der burgenländische Weg auch ein Bekenntnis zu verstärkter natürlicher Produktion und artgerechter Tierhaltung sein!", so  Dunst.

Es ist ein erklärtes Ziel der Agrarlandesrätin die burgenländische Landwirtschaft bei dem Strukturwandel hin zu einer hochqualitativen Landwirtschaft zu unterstützen. "Der biologische Landbau ist das Kernstück dieser Entwicklung. Wir haben dazu die Mittel der EU-Programme sowie nationale Förderungen, die die erforderlichen Umstellungsmaßnahmen finanzieren helfen.", so Dunst abschließend.