Erstellt am 11. November 2016, 11:49

Apfelernte brachte nur ein Viertel des Normalertrags. Die heurige Apfelernte ist gegenüber dem Vorjahr einbrochen. Heuer wurden österreichweit nur 48.000 Tonnen geerntet.

Symbolbild

Das ist ein Viertel einer Normalernte bzw. gegenüber 2015 ein Rückgang von 78 Prozent. Grund ist der Frosteinbruch Ende April, der nur die Apfelbäume in Oberösterreich verschont hat, teilte der Bauernbund am Freitag anlässlich des Tags des Apfels mit.

Im Haupt-Apfelland Steiermark gab es einen Ernteeinbruch gegenüber 2015 von 87 Prozent. Auch im Burgenland und in Niederösterreich gab es mit einem Minus von 60 bzw. 46 Prozent deutliche Einbusen gegenüber dem Vorjahr.

"Annähernd 40 Prozent der Produktion werden in biologischer Weise geführt, aber wir können noch ökologischer werden", stellt Rupert Gsöls, Verbandsobmann der Erwerbsobstbauern, in Aussicht.

Bauernbundpräsident Jakob Auer (ÖVP) sieht die Hilfe aus dem Katastrophenfonds für die betroffenen Bauern als wichtig an. Er lobt auch die neue Möglichkeit der erweiterten Ernteschutzversicherung.