Erstellt am 15. März 2012, 12:25

9,7 Prozent weniger Pkw-Neuzulassungen in EU. In der Europäischen Union sind im Februar deutlich weniger Autos verkauft worden als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,7 Prozent auf 888.878 Fahrzeuge gesunken, teilte der europäische Branchenverband ACEA am Donnerstag in Brüssel mit. In Österreich gab es einen Rückgang um 9,1 Prozent auf 24.005 Fahrzeuge.

Abgesehen von Deutschland, wo die Neuzulassungen unverändert blieben, verzeichneten alle großen Absatzmärkte Rückgänge. Besonders deutlich fiel das Minus in Frankreich (-20,2 Prozent) und Italien (-18,9 Prozent) aus. In Großbritannien sanken die Neuzulassungen um 2,5 Prozent und in Spanien um 2,1 Prozent.

Unter den deutschen Herstellern konnte lediglich Daimler einen Zuwachs (plus 4,3 Prozent) vermelden. Bei Volkswagen schrumpfte die Zahl der neu zugelassenen Autos hingegen um 2,6 Prozent, bei BMW um 1,4 Prozent.

Die meisten anderen europäischen Hersteller traf es aber deutlich härter: So brach der Absatz bei Renault um 24,0 Prozent ein und bei PSA Peugeot Citroën um 16,8 Prozent. Auch Fiat verbuchte mit minus 16,7 Prozent einen deutlich zweistelligen Rückgang. Zu den wenigen Gewinnern zählten Hyundai (plus 5,8 Prozent), Kia (plus 30,8 Prozent) und Jaguar Land Rover (plus 54,4 Prozent).