Erstellt am 26. August 2011, 14:24

A-Tec-Verkauf verzögert sich weiter. Der geplante Verkauf des in Finanznöten befindlichen börsenotierten A-Tec-Konzerns von MIrko Kovats verzögert sich offenbar weiter: Ob es noch im August eine Entscheidung geben werde, könne die A-Tec-Führung "aus insiderrechtlichen Gründen" nicht sagen, erklärte A-Tec-Sprecher Gerald Wechselauer am Freitag im Gespräch mit der APA.

Der geplante Verkauf des in Finanznöten befindlichen börsenotierten A-Tec-Konzerns von MIrko Kovats verzögert sich offenbar weiter: Ob es noch im August eine Entscheidung geben werde, könne die A-Tec-Führung "aus insiderrechtlichen Gründen" nicht sagen, erklärte A-Tec-Sprecher Gerald Wechselauer am Freitag im Gespräch mit der APA.

Am kommenden Mittwoch (31. August) hält der Konzern von Mirko Kovats seine ordentliche Hauptversammlung ab. Zu den weiteren Schritten im Verkaufsprozess wollte der A-Tec-Sprecher nichts sagen, allerdings widersprach er einem Bericht der "Presse": "Der Aufsichtsrat ist nicht ratlos", die Inhalte der Sitzung wären aber vertraulich.

Laut "Presse" kam es beim A-Tec-Aufsichtsrat am vergangenen Mittwoch zu keiner Entscheidung über den Verkauf, weil auch der vom A-Tec-Aufsichtsrat beauftragte WU-Professor Leo Chini bei der Beurteilung der eingelangten Angebote keine klare Linie vorgegeben hätte. Das Gremium sei uneins und wolle am 2. September entscheiden, so die Zeitung.

Wechselauer bestätigte, dass auch Contor Industries ein Angebot für die A-Tec gelegt hatte. Allerdings handle es sich nicht wie in Medien berichtet um eine Strohfirma des Kovats-Konzerns. "Würde man eine Strohfirma an der gleichen Adresse gründen?", fragt sich Wechselauer. Ob Contor-Geschäftsführer und -Gesellschafter Thomas Schätti ein Mitarbeiter der A-Tec oder sonst ein Naheverhältnis zum Konzern habe, wollte Wechselauer nicht kommentieren. Die A-Tec war im Oktober 2010 in ein Insolvenzverfahren geschlittert, weil eine Anleihe nicht zeitgerecht zurückgezahlt werden konnte.