Erstellt am 10. August 2011, 00:00

ABFERKELKÄFIG. RÜCKGANG / Durch ständig neue Verordnungen und Auflagen gibt es immer weniger Schweinezuchtbetriebe im Burgenland.

Die Schweine sehen keinen Grund zur Sorge. In ihrer Umwelt gibt es heftige Debatten um die Vierbeiner. BALDAUF  |  NOEN

Landwirte, die sich im Burgenland hauptberuflich der Schweinezucht widmen, gibt es von Jahr zu Jahr weniger. Die aktuelle Diskussion um die Abschaffung des Ferkelschutzkäfigs würde im Burgenland wieder ein Ende für zahlreiche Bauern bedeuten. Das Infragestellen der Ferkelschutzkäfige gefährdet die heimische Selbstversorgung , heißt es dazu aus der Burgenländischen Landwirtschaftskammer (BLWK). Das Burgenland hat derzeit eine Selbstversorgungsquote von 58 Prozent.

Aktuell sind die Schweinezüchter damit beschäftigt, ihre Betriebe bis 2013 auf Gruppenhaltung umzustellen. Was wiederum einen zusätzlichen finanziellen Mehraufwand bedeutet, weil Platz geschaffen werden muss. 80 Prozent haben bereits investiert, bei 20 Prozent befürchten wir, dass sie aus Kostengründen aufhören werden, so Wolfgang Pleier, Schweinehaltungsberater in der BLWK.

Teures Futter schmälert  die Gewinne der Bauern

Momentan bekommen die Bauern für ein Kilo Schweinefleisch etwa 1,50 Euro, der Preis hielt sich in den letzten Jahren konstant. Doch auch das ist kein Grund zum Jubeln, denn seit dem Vorjahr sind die Futterkosten um 30 Prozent angestiegen.

Der momentan viel kritisierte Abferkelkäfig dient dazu, dass die 200 Kilogramm schwere Sau ihre Ferkel beim Säugen nicht erdrückt (zehn bis zwölf Prozent der Jungtiere würden ohne diesen Käfig sterben).

Kritiken an diesem Käfig gibt es, da Tiere aufgrund des Tierschutzgesetzes ein Recht auf Bewegung haben.

Eine Abschaffung des Käfigs würde für viele Schweinezüchter zu enormen finanziellen Investitionen führen, da mehr Platz für die Säue geschaffen werden müsste.

Heimische Biobauern verzichten jetzt schon auf die Abferkelkäfige.

Der momentan viel kritisierte Abferkelkäfig dient dazu, dass die 200 Kilogramm schwere Sau ihre Ferkel beim Säugen nicht erdrückt (zehn bis zwölf Prozent der Jungtiere würden ohne diesen Käfig sterben).

Kritiken an diesem Käfig gibt es, da Tiere aufgrund des Tierschutzgesetzes ein Recht auf Bewegung haben.

Eine Abschaffung des Käfigs würde für viele Schweinezüchter zu enormen finanziellen Investitionen führen, da mehr Platz für die Säue geschaffen werden müsste.

Heimische Biobauern verzichten jetzt schon auf die Abferkelkäfige.