Erstellt am 13. Dezember 2012, 14:10

Ackerland schrumpfte in 50 Jahren 300.000 Hektar. In Österreich ist das Ackerland in den vergangenen 50 Jahren um 300.000 Hektar zurückgegangen und das Grünland um 570.000 Hektar.

 Täglich werden 20 Hektar "verbraucht", hinzu komme, dass es sich dabei "nahezu ausschließlich" um besonders hochwertige landwirtschaftliche Böden in Gunstlagen handelt, so die Landwirtschaftskammer in einer Aussendung am Donnerstag.

Nun sei ein Maßnahmenkatalog, der eine Trendumkehr einleitet, das Ziel. "Schließlich gilt es, den Boden zu erhalten und bestmöglich für unsere nachfolgenden Generationen zu schützen", so LK-Präsident Gerhard Wlodkowski laut LK bei einer Fachtagung "Bodenverbrauch in Österreich - Ist die Versorgungssicherheit in Gefahr?" am Donnerstag in Wien.

Lediglich ein Drittel Österreichs eigne sich als Dauersiedlungsraum, wovon bundesweit bereits 15 Prozent "verbraucht" seien. Der Flächenverbrauch durch Versiegelung und Bebauung nehme aber immer größere Dimensionen an und entzieh der Landwirtschaft "zumeist Böden mit dem höchsten Ertragspotenzial".