Erstellt am 10. November 2011, 13:09

Ärzte-Betriebsversammlung am Wiener AKH. Die Budgetsituation an den Universitäten wird am Donnerstag auch am Wiener AKH besprochen - im Rahmen einer Betriebsversammlung der Ärzte. Sie warnen vor Einsparungen beim Personal. So werde es etwa weniger Journaldienste geben, befürchtet der Betriebsrat.

Das ärztliche Personal im AKH wird von der Medizinischen Universität gestellt. Die Patienten-Versorgung werde nicht gefährdet sein, hieß es.

In den vergangenen Wochen haben Ärzte der MedUni wiederholt auf die geplanten und beabsichtigten Kürzungen aufmerksam gemacht, etwa in einem Offenen Brief an Wissenschaftsminister Töchterle. Die Rede war darin von "gefährlichen Personalverdünnungen". Gefordert wurde unter anderem, dass die veranlasste "Nichtnachbesetzung" von mindestens 40 bis 50 Stellen rückgängig gemacht werden müsse.

Auch die Nacht-Journaldienste dürften nicht reduziert werden, verlangen die Ärzte. Uni-Rektor Wolfgang Schütz hatte zuletzt die Befürchtung geäußert, dass diese ab Jänner 2012 zurückgefahren werden müssen, "um den Abgang an ärztlichem Personal in Grenzen zu halten". Laut Medienberichten wird auch die teilweise Schließung der Notaufnahme diskutiert.