Erstellt am 22. August 2013, 19:06

Alpine-Pleite: 9.000 Forderungen über 3,7 Mrd.. 9.000 Forderungen mit einem Volumen von 3,7 Mrd. Euro sind mit Stand Donnerstag im Zuge der Pleite der Alpine beim Gericht angemeldet gewesen.

So zitieren Medien Angaben von Gerhard Weinhofer vom Gläubigerschutzverband Creditreform. Er rechnet mit einer "Mikro-Quote für die Gläubiger, die bei Null-Komma-Irgendetwas liegen wird". Ursprünglich war von rund 2,5 Mrd. Euro die Rede gewesen.

Masseverwalter Stephan Riel wiederholte im Blatt, dass er "schon zu Beginn des Insolvenzverfahrens sagte, dass die Gläubiger weder mit einer kurzfristigen Auszahlung noch mit einer wirtschaftlich relevanten Quote rechnen können. Dabei bleibt es."

Am Dienstag kommender Woche werden die Mitglieder des Gläubigerausschusses von Riel über alle Details genau informiert, vom Schuldenstand über Verkaufserlöse bis zu den Quotenaussichten.