Erstellt am 01. August 2016, 19:16

von NÖN Redaktion

Arbeitslosigkeit wieder leicht gestiegen. Ende Juli waren 9.014 Arbeitslose vorgemerkt, zugleich stieg auch die Zahl der Beschäftigten. Ältere Arbeitssuchende als „größte Herausforderung“.

BVZ, Werner Müllner

Um 66 Arbeitslose mehr als im Juli des Vorjahres wurden in der aktuellen Statistik des AMS (Arbeitsmarktservice) gezählt. Die Arbeitslosenquote liegt im Burgenland bei 7,9 Prozent und damit knapp unter dem Österreich-Schnitt von acht Prozent. Mit rund 105.000 ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten zugleich ein weiteres Mal gestiegen. Das Angebot liegt im Burgenland mit 780 offenen Stellen um 39 Prozent über dem Wert des Vorjahres.

Mehr Arbeitslose gibt es laut Statistik vor allem in den Bezirken Neusiedl am See (plus 5,5 Prozent) und Eisenstadt (plus 4,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl am stärksten im Bezirk Mattersburg gesunken (minus 7,6 Prozent).

Gesunken ist die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen (minus 2,3 Prozent). Bei älteren Arbeitssuchenden ist sie hingegen um 9,2 Prozent angestiegen. AMS-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl: „Die Arbeitsmarktlage für ältere Personen mit gesundheitlichen Vermittlungsproblemen und Ausländer stellt nach wie vor eine Herausforderung dar.“

Im Juli konnten rund 930 Arbeitslose mit Hilfe des AMS eine Beschäftigung aufnehmen. Im Durchschnitt wurde die Arbeitslosigkeit damit nach 116 Tagen beendet.