Erstellt am 06. Mai 2011, 09:25

Andritz mit mehr Umsatz und Gewinn. Der börsenotierte steirische Anlagenbauer Andritz hat im ersten Quartal deutliche Zuwächse bei Gewinn und Umsatz verzeichnet. Das Konzernergebnis nach Minderheiten stieg um 28 Prozent auf 37,0 Millionen Euro, das operative Ergebnis (EBIT) um 25,6 Prozent auf 52,0 Millionen Euro und das EBITA um 28,4 Prozent auf 56,1 Millionen Euro, gab das Unternehmen am Freitag bekannt.

Der börsenotierte steirische Anlagenbauer Andritz hat im ersten Quartal deutliche Zuwächse bei Gewinn und Umsatz verzeichnet. Das Konzernergebnis nach Minderheiten stieg um 28 Prozent auf 37,0 Millionen Euro, das operative Ergebnis (EBIT) um 25,6 Prozent auf 52,0 Millionen Euro und das EBITA um 28,4 Prozent auf 56,1 Millionen Euro, gab das Unternehmen am Freitag bekannt.

Der Umsatz erhöhte sich um 26,1 Prozent auf 923,7 Millionen Euro. Der Auftragseingang konnte mit 1,666 Milliarden Euro (plus 83,4 Prozent) fast verdoppelt werden.

Der Auftragsbestand erreichte per Ende März einen neuen Rekordwert von 6,4 Milliarden Euro (plus 20,7 Prozent gegenüber Jahresende 2010). Für das Gesamtjahr 2011 erwartet Andritz einem deutlichen Umsatzanstieg und erwartet auch beim Konzernergebnis eine Steigerung im Jahresvergleich.

Andritz rechne mit Ausnahme des Bereichs Metals, wo zumindest bis zum Jahresende von einer Fortsetzung der verhaltenen Projekt- und Investitionstätigkeit ausgegangen werde, in allen Geschäftsbereichen unverändert mit einem guten Marktumfeld und solider Projektaktivität, so Vorstandsvorsitzender Wolfgang Leitner.

Den Auftragseingang konnten vor allem die Bereiche Hydro, Pulp & Paper sowie Metals im Jahresvergleich deutlich steigern. Die EBITA-Marge erhöht sich leicht auf auf 6,1 Prozent, nach 6,0 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalquote betrug zu Quartalsende 17,1 Prozent (Jahresende 2010: 19,7 Prozent). Die liquiden Mittel (flüssige Mittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens) stiegen auf 1,7 Milliarden Euro (31. Dezember 2010: 1,6 Milliarden Euro). Die Nettoliquidität erhöhte sich auf 1,3 (1,2) Milliarden Euro.

Die heute bekannt gegebenen Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen. Von der APA befragte Analysten hatten einen Umsatzanstieg um 23,3 Prozent auf rund 903 Millionen Euro und einen Nettogewinn nach Minderheiten von 37,7 Millionen Euro prognostiziert.