Erstellt am 23. August 2011, 12:04

Angst treibt Goldpreis erstmals über 1.900 Dollar. Die Furcht der Anleger vor weiteren Turbulenzen an den Finanzmärkten hat den Goldpreis erstmals über 1.900 US-Dollar steigen lassen. Immer neue Prognosen und Spekulationen über ein Abflauen der Weltwirtschaft hätten den Goldpreis auf eine neue Rekordhöhe getrieben, hieß es von Händlern. In der Nacht stieg der Preis für die Feinunze (31,1 Gramm) in der Spitze auf 1.911,46 Dollar (1.326,21 Euro).

Die Furcht der Anleger vor weiteren Turbulenzen an den Finanzmärkten hat den Goldpreis erstmals über 1.900 US-Dollar steigen lassen. Immer neue Prognosen und Spekulationen über ein Abflauen der Weltwirtschaft hätten den Goldpreis auf eine neue Rekordhöhe getrieben, hieß es von Händlern. In der Nacht stieg der Preis für die Feinunze (31,1 Gramm) in der Spitze auf 1.911,46 Dollar (1.326,21 Euro).

Im weiteren Handel fiel der Preis für Gold allerdings im Zuge einer vorläufigen Erholung an den europäischen Aktienmärkten etwas zurück. Am Vormittag stand er zwischenzeitlich bei 1.885,21 Dollar. Der Preis für Gold befindet sich bereits seit Wochen auf Rekordjagd. Mittlerweile verzeichnet das Edelmetall den vierten Handelstag in Folge mit neuen Rekordwerten.

Gold besitzt den Ruf als sichere Anlage in schlimmen Börsenzeiten. Es gilt als einer der "sicheren Häfen" für das Geld der Anleger, da auch Käufe von Staatsanleihen mit der Schuldenkrise in Europa und den USA risikoreicher geworden sind. Selbst Kleinanleger griffen deshalb in den vergangenen Wochen auf der Suche nach einer vermeintlich sicheren Anlage massiv zu.

Nach Daten des Branchenverbandes World Gold Council betragen die weltweiten offiziellen Goldreserven aller Länder 27.373 Tonnen - davon halten nur zehn Länder insgesamt fast 21.300 Tonnen. Die größten offiziellen Reserven halten die USA (8.133,6 t), Deutschland (3.401 t) und Italien (2.451,8 t), gefolgt von Frankreich (2.435,4 t), China (1.054,1 t) und der Schweiz (1.040,1 t). Österreichs offizielle Goldreserven betragen derzeit 280 t - vor einem Jahrzehnt waren es noch über 400 t gewesen, allerdings gab es inzwischen massive Verkäufe zu vergleichsweise ungünstigen Preisen.