Erstellt am 16. Mai 2013, 09:59

ARA sammelte 2012 etwas weniger Verpackungen ein. Die ARA (Altstoff Recycling Austria AG), Sammlerin und Verwerterin von Verpackungen in Österreich, hat im Vorjahr insgesamt 829.600 Tonnen Packstoffe gesammelt.

Man sammelte 1.540.123 Sammelbehältern und damit um 3,1 Prozent mehr Behältern als im Jahr davor. 2011 waren es mit 834.300 Tonnen etwas mehr Packstoffe gesammelt worden. 2012 wurden 94 Prozent der Sammelmenge stofflich oder thermisch verwertet.

An Lizenzeinnahmen lukrierte die ARA im Vorjahr 144,1 Mio. Euro, an Altstofferlösen 37,9 Mio. Euro. Für das Abfallwirtschaftsgesetz fordert man eine Novelle und insgesamt fairen Wettbewerb. "Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei Kunststoff- und Leichtverpackungen. Die Sammelmenge ist 2012 um 3 Prozent 186.600 Tonnen gewachsen", hieß es am Donnerstag.

Vorarlberger Spitze

Unverändert blieb die Glassammelmenge mit 219.000 Tonnen, Papier wurde mit 332.700 Tonnen um rund 3.000 Tonnen weniger eingesammelt. Dazu kamen noch 19.100 Tonnen Holz (2011: 19.700 t) und 31.400 Tonnen Metall (32.200 t).

Die reine Haushaltssammlung der ARA blieb mit 513.000 Tonnen stabil (2011: 514.700 t). Nach Bundesländern haben die Vorarlberger ihre Sammler-Spitzenposition gehalten. Die Pro-Kopf-Sammelmenge im westlichsten Bundesland betrug 149,9 Kilo Verpackungen und Altpapier. Der bundesweite Durchschnitt lag mit 117,6 Kilo pro Kopf etwas geringer als im Jahr 2011 mit 117,9 Kilo je Einwohner.

Verwertet wurden mit 94 Prozent der gesamten Sammelmenge konkret 778.200 Tonnen Verpackungen, die bei mehr als 70 ARA-Partnern verwertet wurden. 667.600 Tonnen wurden stofflich verwertet, 110.600 Tonnen verbrannt bzw. "thermisch verwertet".

"Durch die gewissenhafte Sammlung und Trennung von Verpackungsmaterialien sparen die Menschen bares Geld. Denn wer schlecht trennt, hat mehr Restmüll und damit höhere Restmüllkosten", rührt ARA-Vorstand Christoph Scharff die Müllsammel-Werbetrommel.