Erstellt am 14. Januar 2015, 06:24

300.000 Euro erstritten. Im Vorjahr gab es 10.967 Anfragen. Fast 1.000 Mal musste interveniert werden, tausende Euros wurden dabei erwirkt.

Nachgerechnet. AK-Direktor Thomas Lehner (l.) und Jurist Christian Koisser zogen Bilanz über das abgelaufene Jahr. Foto: AK Burgenland  |  NOEN, AK Burgenland

Geneppten Konsumenten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen – um dieser ständig wachsenden Aufgabe nachzukommen, hat die Arbeiterkammer in den vergangenen Jahren die Konsumentenberatung ausgebaut.

Behandelte Fälle werden immer komplizierter

So gab es im Vorjahr sowohl bei den Anfragen als auch bei den Interventionen einen Anstieg zu verzeichnen. Und die Fälle, mit denen sich die Experten der Arbeiterkammer in Sachen Konsumentenschutz auseinandersetzen müssen, werden immer komplizierter. So ist in vielen Fällen ein mehrmaliges Nachstoßen notwendig, damit AK-Mitglieder zu ihrem Recht kommen.

Während im Vorjahr die Anfragen um 2,2 Prozent und die Interventionen um 5,2 Prozent stiegen, gab es bei der Summe, die durch Intervention für betroffene Konsumenten gesichert werden konnte, ein sattes Plus von 62 Prozent.

Gegenüber 2013 Steigerungen in allen Bereichen

AK-Direktor Thomas Lehner: „Unser Schwerpunkt im Konsumentenschutz ist die Prävention. Wem das kleine Einmaleins des Konsumentenrechtes geläufig ist, der fällt nicht mehr auf jede Masche oder jeden windigen Trick herein.“ Im Jahr 2014 beantwortete die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer 10.967 Anfragen.

Bei 849 Interventionen konnten den Konsumenten insgesamt 300.769 Euro erspart und gesichert werden. Im Vergleich zum Jahr davor waren dies Steigerungen in allen Bereichen. Was die Themen der Anfragen betraf, so waren nur kleinere Änderungen zu beobachten. Einziger Ausreißer: Anfragen zum Bereich Telekommunikation stiegen gleich um ein Drittel an.