Erstellt am 06. Mai 2011, 10:32

Arbeitsklima trotz Konjunkturplus kaum besser. Die Wirtschaftskrise scheint fürs erste überwunden, für eine bessere Stimmung in den Betrieben hat dies aber so gut wie nicht gesorgt, geht aus dem Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer Oberösterreich hervor. Er liegt aktuell bei 108 Punkten, nach 107 Punkten zuletzt. Der Rekordwert lag im Boomjahr 2007 bei 112 Prozent.

Die Wirtschaftskrise scheint fürs erste überwunden, für eine bessere Stimmung in den Betrieben hat dies aber so gut wie nicht gesorgt, geht aus dem Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer Oberösterreich hervor. Er liegt aktuell bei 108 Punkten, nach 107 Punkten zuletzt. Der Rekordwert lag im Boomjahr 2007 bei 112 Prozent.

Insbesondere in Branchen mit hohem Männeranteil wirke die Krise noch nach, so die Kammer. Den schlechtesten Index weisen Arbeiter auf, die zuletzt nur auf einen Wert von 100 kamen. Zum Vergleich: Angestellte kamen auf 112.

Gerade ältere Beschäftigte würden sich sorgen, ob ihre Ausbildung noch dem Bedarf gewachsen ist. Gleichzeitig wird immer weniger in berufsbegleitende Ausbildung investiert, je älter der Mitarbeiter ist. Nur jeder zehnte Arbeiter über 46 Jahre hat in den vergangenen zwölf Monaten einen Fortbildungskurs besucht. Bei den 16- bis 25-jährigen war es fast jeder Dritte. Auffällig ist, dass in Kleinstbetrieben genauso viele Frauen wie Männer in Führungspositionen sind - bei Industriebetrieben hingegen nur jede fünfte Frau im Top-Management arbeitet.